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Die industrielle Verarbeitung von Metall wurde im Gelpe- und Saalbachtal schon früh betrieben. Seiten dem 16. Jahrhundert sind Schleifkotten und Hammerwerke belegt, die sich wie an einer Perlenschnur entlang der Bäche aneinandereihten und die die lange Tradition der Metallhandwerks der Region begründeten.

Als Antriebsquelle nutzte man Jahrhundelang die Kraft der Wasserläufe, an deren Ufern die Kotten und Schleifhämmer errichtet wurden, In späteren Jahren ersetzten die Dampfkraft oder Elektromotoren die oberschlächtigen Wasserräder. Die meisten Spuren dieser Industrie sind längst vergangen, einzig einige wenige Grundmauern und die wassertechnischen Bauten wie Stauteiche, Ober- und Untergräben sind noch erhalten.

Einige wenige Gebäude wie der Käshammer oder der Steffenshammer , in dem das alte Handwerk museal vorgeführt wird, sind aber restauriert worden und können besichtigt werden. Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde ein Indurstriegschichtlicher Wanderwege geschaffen, um die Historie der Stätten auch einem breiterem Publikum vorzustellen. Informationstafeln wurden an vielen Standorten angebracht, welche die sehenswerte Orte und Stätten kurz erläutern.


Informationsschrift
"Historisches Gelpetal"

Wegbeschreibung:

Ausgangspunkt ist die Außenstelle des Remscheider Werkzeugmuseums, der Steffenshammer in der Remscheider Ortschaft Clemenshammer an der Mündung des Gelpebachs in den Morsbach . Von dort führt der Weg entlang dem Gelpebach an den Resten des Neuenkotten, des Reinshagenhammers, des Westerhammers und des Wolfertshammers hinauf zu dem Zusammenfluß des Saalbachs mit dem Gelpebach am dem Ausflugslokal "Haus Zillertal".